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Brücke über zwei Generationen - Schüler befragen Großeltern

Der Verein MY LIFE startet mit einem neuen Projekt: "Brücke über zwei Generationen - Schüler befragen Großeltern".

Eines der wichtigsten Ziele des Projekts besteht darin, Vertreter aller Alterkategorien näher zu bringen. Die oft wiederholte Ansicht, Menschen jenseits der Siebzig seien für die jungen Menschen von heute nur lästig, verzehrt die Realitäten kaum minder als der Vorwurf, die alten Menschen interessierten sich lediglich für ihren bunten Lebensabend, den sie gern auch auf Kosten der Jungen gestalteten.

Gleichwohl reden Junge und Alte zu wenig miteinander. Was für beide Seiten von Schaden ist. Die Erfahrungen der Großeltern vermitteln den Enkeln nicht nur viel über ihre Wurzeln, sondern auch über Strategien zur Bewältigung von Problemen. Wer von seinen Großeltern etwas darüber erfährt, wie sie Krieg und Nachkrieg, Kälte und Hunger, Krankheit und Misserfolg bewältigt haben, gewinnt den Respekt zurück, der langsam verloren zu gehen droht - und lernt die eigenen aktuellen Probleme zu relativieren. Wer sich erzählen lässt, wie Großmutter oder Großvater dennoch bestanden und sogar Spaß am Leben gehabt haben, fühlt sicher auch Stolz auf die eigene Familie.

Weil die Erfahrungen der Alten nicht nur für die eigenen Nachkommen wertvoll sind, werden diese Gespräche aufgezeichnet, in schönen Alben herausgegeben und im Archiv für menschliche Schicksale aufbewahrt.


Unsere Zielgruppen sind:

  1. Alle interessierten Jugendlichen im Schulalter, die am Projekt mitwirken und sich aktiv beteiligen wollen
  2. Großeltern und Vertreter der Kriegs- und Nachkriegsgenerationen als Zeugen der Geschichte.

Effekte:

  1. Nächsten zwanzig Lebensläufe werden in das Archiv aufgenommen
  2. Schulung der Jugendlichen die Interviews durchführen werden und in der Zukunft ein Team bilden das für die weitere Entwicklung des Archivs sorgt
  3. Aktivierung der Jugendlichen: langfristige Kontakte mit den Schulen die dass sammeln von Lebensgeschichten unterstutzen.
  4. Intensivierung der deutsch-polnischen Kontakte durch das bessere Verstehen der Geschichte.

Wir wollen ein starkes Team von jungen Menschen bilden, das für die weitere Entwicklung des Archivs sorgt. Alle interessierten Personen laden wir ein ganz herzlich ein zu einer kostenlosen Schulung. Diese Schulung wird durch Personen geleitet die sich professionell mit der Durchführung von Interviews beschäftigen.

Die Schulung findet am 11-12 März von 10.00 bis 16.00 im Gebäude des Collegium Polonicum statt.

Dieses Projekt wird durch die Deutsche Behindertenhilfe - Aktion Mensch e.V. im Rahmen der Förderaktion 5000xZukunft gefördert.


 

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